Beratung
Therapie
Große Veränderungen fangen klein an!

Psychotherapie | Uschi Kaltner

Psychotherapie ist in 4 unterschiedlichen Säulen möglich.

  • Analytische Psychotherapie
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Systemische Therapie

Psychosomatische Krankheiten = Psychosomatik

Die Definition unterliegt einem ständigen Wandlungsprozess, obwohl es keine allgemein gültige und anerkannte Definition gibt, kann Psychosomatik folgendermaßen definiert werden:

Psychosomatik ist die Lehre von den körperlich-seelisch-sozialen Wechselwirkungen  in der Entstehung, im Verlauf und in der Behandlung von menschlichen Krankheiten. Oder einfach ausgedrückt seelische Belastungen rufen körperliche Beschwerden hervor.

Psychosomatosen, (auch Organneurosen oder vegetative Neurosen genannt)  dabei sind pathologische Organveränderungen vorhanden, aber die Ärzte finden nichts. Körperliche Reaktionen auf anhaltende vegetative Spannungen werden dabei angesehen. Dazu zählen die sogenannten „The holy Seven“.

  • Ulcus-Erkrankungen (Geschwür)
  • Asthma bronchiale
  • Rheuma
  • Essentielle Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion/Morbus Basedow)
  • Neurodermitis (Hauterkrankungen)
  • Colitis ulcerosa und Morbus Crohn (spezielle Durchfallerkrankungen)
  • Migräne (zählt inzwischen auch dazu)
  • Herzangstneurose-Herzphobie-Herzangst (ebenfalls)

Konversions-Störungen, keine Organveränderungen vorhanden und auch die Neurologen finden nichts. Ursachen sind immer unbewusste seelische Konflikte, die in der körperlichen Symptomatik symbolisch zum Ausdruck gebracht werden. Z. B. Schiefhals, abnorme Bewegungsabläufe, Lähmungserscheinungen etc.

Somatoforme Störungen, (auch funktionelles Syndrom, vegetative Dystonie, psychovegetative Störung genannt) körperliche Beschwerden ohne organische Grundlage. Die Ursachen für die somatoformen Störungen sind unverarbeitete psychische Konflikte, die dem Kranken unbewusst sind. Auslösende Faktoren können sein, Angst vor sozialem Abstieg, Einsamkeit, Armut, Arbeitslosigkeit, Angst vor der Zukunft, aber auch Emotionen, Hektik, Stress, Ärger und Neid. Somatoforme Störungen treten meist im Alter zwischen 20-40 Jahren am häufigsten auf. Die Patienten leiden unter Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Herzklopfen, Augenflimmern, Schwindel, Ohnmacht, Impotenz, Reisblase, Bettnässen, Atembeschwerden, Rückenschmerzen, Händezittern, Ohrensausen.

Merkmale psychosomatischer Erkrankungen
Die Verursachung ist multifaktoriell ein Teil davon psychisch bedingt. Viele Betroffene können Ihre Gefühle nicht oder nur eingeschränkt wahrnehmen und verbalisieren. Die Unfähigkeit, die eigenen Gefühle, wie auch die Gefühle anderer zu „lesen“, wird in der Literatur als „Alexithymie“ bezeichnet. (alexi=Unfähigkeit zu lesen; thymie=Gefühle)

Bei psychosomatischen Krankheiten kann die systemische Therapie eine wertvolle Hilfe sein!

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