Beratung
Was ist Migräne

Was ist Migräne?

Kopfschmerzen sind mit die häufigsten Beschwerden überhaupt. Ca. 60 Prozent aller Deutschen fühlen sich gelegentlich davon betroffen – jeder Vierte spricht von regelmäßigem Kopfschmerz. Da es viele Arten von Kopfschmerzen gibt, zu denen auch Migräne gehört, können die Beschwerden sehr unterschiedlich ausfallen. Zu den zwei häufigsten zählen der Spannungskopfschmerz  (ca.50 Prozent) und die Migräne (ca. 40 Prozent). Die beiden Erkrankungen unterschieden sich in vielen Punkten.  Was sind die typischen Unterschiede zwischen Kopfschmerzen und Migräne?

Was hilft besser: Bewegung-Ruhe, Licht-Dunkel, im Raum-im Freien? Ein Unterschied zwischen Kopfschmerzen und Migräne ist Bewegung bei den Beschwerden. Bei Spannungskopfschmerzen fühlen sich die Menschen in der Regel durch Spaziergänge an der frischen Luft besser. Für Personen mit Migräne trifft das Gegenteil zu: Jede körperliche Bewegung verschlechtert ihren Zustand und am liebsten liegen sie ruhig in einem dunklen Raum. Durch diesen Unterschied können sie meist sehr gut zwischen Kopfschmerzen und Migräne unterschieden.

Kopfschmerzen und Migräne können Sie auch am Schmerz unterscheiden. Schraubstock- oder Presslufthammergefühl – auch bei den Symptomen gibt es klare Unterschiede zwischen Kopfschmerzen und Migräne. Dumpfe, drückende Spannungskopfschmerzen mit dem Gefühl den Kopf in einem Schraubstock zu haben so beschreiben Betroffene den Kopfschmerz.  Migräneleidende sprechen dagegen mehr von einem pochend-pulsierend Schmerz. Wie wenn es donnert und blitzt im Kopf, Milliarden kleiner Nadeln die piksen oder ein Presslufthammer sagen Patienten. Der Spannungskopfschmerz äußert sich im Unterschied zur Migräne meist über den gesamten Schädel. Im Gegensatz zur Migräne, diese tritt in der Regel nur einseitig auf. Wenige der Betroffenen klagen über Schmerzen am gesamten Kopf.

Typische Migräne-Begleiterscheinungen äußern sich in der Regel durch maßgeblich starke Lärm- und Lichtempfindlichkeit oder Übelkeit mit Erbrechen. Oft treten die ersten Beschwerden dabei Stunden oder Tage vor einem Anfall auf. Migräneleidende klagen häufig über Müdigkeit, Heißhunger, Konzentrationsstörungen oder erhöhter Licht- und Lärmempfindlichkeit.

Zwischenzeitlich gibt es einen Kopfschmerztest um festzustellen, ob Sie unter Migräne leiden.

Dass die Gene bei Migräne nachweislich eine Rolle spielen, da sind sich die Mediziner einig. Oft tritt diese Erkrankung deshalb auch familiär auf. Forscher sind der Meinung dass bestimmte Botenstoffe im Gehirn bei Betroffenen nicht im Gleichgewicht sind – vor allem Serotonin, Noradrenalin und CGRP. Dadurch kann die Schmerzempfindlichkeit von Gefäßen im Kopf sehr stark beeinflusst werden. Und das kann eine Migräne begünstigen.

Was kann Migräne auslösen? Viele Trigger die Migräne auslösen können sind bekannt. Häufige Verursacher sind vor allem Hormonschwankungen bei Frauen (oft vor der Menstruation), ein verändertes Verhalten was den Schlaf-Wach-Rhythmus betrifft, insbesondere am Wochenende,  sowie jede Art von Stress. Sehr häufig zu beobachten ist auch der Wegfall von Anspannung, besonders nach der Arbeit, oder am Wochenende, was ebenfalls Migräneanfälle auslösen kann. Und somit kann eben auch ein psychosomatisches Problem Migräne verstärken oder sogar auslösen.

Das ist übrigens der Grund, weshalb ich mich für IFS Internal Family Systems – Therapie und Coaching entschieden habe. Ich habe mit dieser Methode meine Migräne vor 10 Jahren aufgelöst und seither nie mehr gehabt! Und dafür bin ich dankbar!

Zurück