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Was bedeuten Krisen – und Trauer?

Was bedeuten Krisen – und Trauer?

Krise

Krise und Trauer bedeutet allgemein eine schwierige Lage, Situation, einen Höhepunkt einer kritischen Entwicklung für ein Individuum oder ein soziales System wie Familie, oder Team zum Beispiel. Ein finanzieller Tiefschlag oder eine schwerwiegende Krankheit, all das kann zu einem Verlust des seelischen Gleichgewichtes führen, wenn Menschen damit konfrontiert werden und keinen Ausweg sehen. Ob eine Krise entsteht hängt vielfach vom Anlass der Krise ab, in wie weit und wie stark sie auf psychischer, körperlicher und sozialer Ebene wirkt. Die eigene Stärke der Selbsthilfe und Fremdhilfe sind entscheidend für den Verlauf und die Auswirkungen der Krise. Stecken Sie aktuell in einer Krise und benötigen Unterstützung? Dann rufen Sie mich gerne unter: 089/1418118 an oder scheiben mir eine Email unter: info@uschi-kaltner.de

Lebensverändernde Krisen können sein:

  • Schulwechsel
  • Ende der Schulzeit – Studienzeit
  • Jobwechsel
  • Umzug in eine andere Stadt
  • Überforderungen
  • Mobbing im Job
  • Beziehungskrisen

Die meisten Krisen fordern und überfordern die Menschen, so dass es oftmals hilfreich ist sich professionelle Hilfe und Unterstützung durch erfahrene Therapeuten der Psychotherapie oder Coaches zu holen, um mögliche Katastrophen zu verhindern.

Schwerwiegendere Krisen stellen die traumatischen Krisen dar:

  • Akut, schlagartig, plötzlich verändernde Situationen die die psychische Existenz oder die soziale Sicherheit bedrohen.
  • Schockerlebnisse durch Unfall oder Naturkatastrophen, schwere Krankheit, Trennung, Scheidung oder Tod eines nahe stehenden Menschen.

Trauer

Trauer kann ausgelöst werden, durch den Verlust eines nahestehenden Menschen

durch den Tod, Scheidung, Trennung oder Unfall, vielleicht eine schwere Krankheit. Nichts ist mehr wie es war. Von einem Moment auf den anderen ist das Leben zerrissen. Die Wunde schmerzt sofort und kann sich in verschiedenen psychosomatischen Symptomen niederschlagen. Kein Appetit, keinen Hunger, Druck im Magen, Magenkrämpfe, Schlafstörungen etc. Manche Menschen möchten Schreien und Weinen, können es aber nicht. Hoffnungslosigkeit macht sich breit. Viele Menschen wissen nicht wie es weitergehen soll. Meistens handelt es sich eben um ein Verlusterlebnis. Deshalb ist es oft hilfreich zu wissen, dass es nicht umsonst in vielen Kulturen ein Trauerjahr gibt. Das ist die Zeit um offen und ehrlich zu trauern und gibt den Menschen die Möglichkeit sich langsam der neuen Situation anzupassen. Das heißt aber auch, dass so eine Trauerverarbeitung länger dauern kann und je nachdem zu einer psychischen Störung wie zum Beispiel einer Anpassungsstörung oder auch posttraumatischen Störung führen kann. In solchen Fällen ist es sehr hilfreich sich professionelle, psychotherapeutische Hilfe zu besorgen.

Bei der Trauerverarbeitung werden meistens dabei vier Phasen durchlaufen:

  1. Die Verleugnung, des nicht Wahrhaben Wollens, sich Betäuben
  2. Das Wechselbad der Gefühle, auf und ab, hoffen und trauern
  3. Aussortieren von Kleidung, Gegenständen, sich-Trennen von Bildern
  4. Neuorientierung, das Leben neu ordnen, neu gestalten

Jeder Mensch hat eine andere Art und Weise mit Trauer umzugehen. Generell hilft viel darüber zu reden oder professionelle Trauerhilfe in Anspruch zu nehmen. Die ich im übrigen auch in meiner Praxis für Psychotherapie in München anbiete. Rufen sie mich gerne unter: 089/1418118 an oder schreiben mir eine Email unter: info@uschi-kaltner.de

Weitere Informationen zu Trauerphasen - Verena Kast Schweizer Psychologin

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